Galeriemeldungen 2015

Betriebsbesichtigung im Essener Handwerk: FDP blickt Instrumentenbauern über die Schulter

In Gegenwart der Besucher wird ein altes Klavier restauriert und neu eingestimmt.
In Gegenwart der Besucher wird ein altes Klavier restauriert und neu eingestimmt.

Die Essener FDP kümmert sich besonders um die Anliegen von Mittelstand und Handwerk in der örtlichen Wirtschaft. Zahlreiche selbständige Unternehmer tragen jeden Tag eine hohe Verantwortung für ihren inhabergeführten Betrieb, sorgen für Produktivität und sichern Beschäftigung. Gern besucht die FDP diese Betriebe, so zuletzt die Musikwerkstatt Rhein-Ruhr in der Essener Innenstadt, die sämtliche alte oder beschädigte Instrumente aller Art repariert, restauriert und wartet. Die Delegation verschaffte sich ein eindrucksvolles Bild von der Arbeit der Instrumentenbauer, die sich durch hohe Präzision und Ausdauer auszeichnet. Für die Auszubildenden in diesem seltenen Handwerk gibt es bundesweit nur ein Berufsbildungszentrum in Süddeutschland. Die geschäftlichen Kontakte sind sogar international und reichen bis nach Japan.

FDP in Essen wieder stabilisiert als vierte Kraft: Stratmann übertrifft letztes Kommunalwahlergebnis

Die Essener FDP hat bei der OB-Wahl mit 4,4% für ihren Kandidaten Christian Stratmann gemessen an den politischen Verhältnissen unserer Stadt ein überdurchschnittliches Ergebnis erreicht. Es ist das zweitbeste Resultat bei einem OB-Wahlgang seit Einführung der Direktwahl des Verwaltungschefs in Essen. Die FDP ist damit wieder viertstärkste politische Kraft in Essen und hat zugleich ihr letztes Kommunalwahlergebnis des Jahres 2014 von 3,3% übertroffen.

Fraktionschef Hans-Peter Schöneweiß, Parteivorsitzender Ralf Witzel MdL und Klaus Budde stoßen mit OB-Kandidat Christian Stratmann (2.v.l.) auf dessen respektables Wahlergebnis an.
Fraktionschef Hans-Peter Schöneweiß, Parteivorsitzender Ralf Witzel MdL und Klaus Budde stoßen mit OB-Kandidat Christian Stratmann (2.v.l.) auf dessen respektables Wahlergebnis an.

Der Parteivorstand der Liberalen dankt allen Wählern für ihr Vertrauen und wertet dieses Wahlergebnis als eine solide Basis für die weitere kommunalpolitische Arbeit in unserer Stadt. Die FDP hat ihre OB-Stimmen erzielt, obwohl ein Großteil der öffentlichen Aufmerksamkeit naturgemäß auf den beiden aussichtsreichsten Stichwahlkandidaten der großen Parteien gelegen hat. Viele Gäste haben daher bei der Wahlparty in der Parteigeschäftsstelle das respektable Wahlergebnis von Christian Stratmann zufrieden aufgenommen.

Bei Pizza, Snacks und kühlen Getränken haben die Wahlhelfer auf anstrengende Wochen zurückgeblickt, in denen sich der Einsatz letztlich gelohnt hat. Die Freien Demokraten sehen durch den Wahlsonntag eine erfreuliche Stabilisierung ihrer Politik vor Ort, auch wenn die Stichwahl ohne Beteiligung ihres Kandidaten stattfindet – ein Schicksal, das die Liberalen traditionell mit allen anderen kleineren Parteien teilen. Die FDP ist aber immerhin von denen die einzige, die ihr Vorjahresresultat gesteigert hat, während Grüne und Linke gegenüber ihrem Ergebnis der letzten Essener Ratswahl stark eingebrochen sind.

Abschlußkundgebung im OB-Wahlkampf am Burgplatz: FDP präsentiert sich farbenfroh und optimistisch

Farbenfroh und optimistisch hat sich die Essener FDP auf der Zielgeraden ihres OB-Wahlkampfes in der Innenstadt präsentiert. Bei der Abschlußkundgebung wurden nicht nur die letzten Materialien mit guten Argumenten für eine freiheitliche Politik unter das Volk gebracht, sondern auch optische Akzente gesetzt: 500 schwebende Heliumballons haben jüngere wie ältere Besucher gern mitgenommen. Wer wollte, konnte diese für einen Weitflugwettbewerb mit Begleitkarten und persönlichen Botschaften versehen.

 

Christian Stratmann und seine Wahlhelfer haben viele zurückliegende Wochen mit Elan absolviert und hoffen, daß sich der Einsatz nun lohnt. Stratmann strebt bei der OB-Wahl 2015 ein besseres Ergebnis als das der letzten Kommunalwahl 2014 an und sieht die FDP wieder im Aufwind – nicht nur bildlich durch die bunten Heliumballons. Die Wahlkampfaktivitäten haben erst am Vorabend des Urnengangs ihren letztlichen Ausklang gefunden mit einer von den Jungen Liberalen organisierten Last-Minute-Wahlkampftour in Rüttenscheid.

Geschäftige Betriebsamkeit herrschte auch an diesem FDP-Wahlstand am Burgplatz.
Geschäftige Betriebsamkeit herrschte auch an diesem FDP-Wahlstand am Burgplatz.

FDP steht zu Industriestandort: Grüne Blockaden nicht hinnehmbar

Die Essener FDP hat sich gemeinsam mit dem wirtschaftspolitischen Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Dietmar Brockes zum Industriestandort Ruhr bekannt. Es sei eine bedenkliche Entwicklung, daß in wichtigen Industriezweigen seit Jahren nur noch unterhalb der Abschreibungshöhe investiert wird. Immer mehr Zukunftsinvestitionen finden im Ausland statt, da die Standortattraktivität aufgrund von immer mehr grüner Regulierungswut und Blockadehaltung leidet.Die FDP will wieder ein investitionsfreundlicheres Klima für mehr Ansiedlungen und Beschäftigung schaffen. Dazu gehören neben Planungssicherheit für Investoren auch eine rationale Energiepolitik mit bezahlbaren Energiepreisen sowie eine funktionstüchtige Verkehrsinfrastruktur. Der Verfall des Verkehrsnetzes müsse dringend gestoppt werden.

FDP beim Vierer-Cup des Steeler Ruder-Vereins: Liberale spenden erneut Pokale

Beim diesjährigen Vierer-Cup des Steeler Ruder-Vereins gingen im Fun-Cup insgesamt 37 Boote an den Start. Die FDP Essen war mit der Mannschaft Günter van Wasen, Martin Hollinger, Michaela Lambert, Monty Bäcker und Martin Strauch (Steuermann) vertreten.

Die FDP ist wieder mit einer Mannschaft am Start gewesen.
Die FDP ist wieder mit einer Mannschaft am Start gewesen.

Der Vorlauf wurde mit über einer Bootslänge Vorsprung souverän gewonnen. Die Qualifikation der FDP für das Viertel- und das Halbfinale war dann jeweils eine äußerst knappe Angelegenheit. Der liberale Vierer mußte sich schließlich im Halbfinale der starken Konkurrenz geschlagen geben. Das gleiche Schicksal ereilte die CDU im anderen Halbfinale. Das Boot der Grünen war im Viertelfinale ausgeschieden. Die Siegerpokale für die Wettbewerbe waren eine Spende des FDP Ortsverbandes Essen-Ost an den Steeler Ruder-Verein.

FDP-Landtagsabgeordneter besucht Ruhrtalschule: Witzel will Essener Förderschullandschaft dauerhaft erhalten

Ralf Witzel MdL beim Rundgang mit Schulleiter Ludger Dornebeck.
Ralf Witzel MdL beim Rundgang mit Schulleiter Ludger Dornebeck.

Der Essener FDP-Landtagsabgeordnete Ralf Witzel hat kurz nach dem Schuljahresbeginn 2015/2016 die Ruhrtalschule, ein Teilstandort der Theodor-Fliedner-Förderschule, mit dem Förderschwerpunkt Lernen und emotional-soziale Entwicklung, in seinem Wahlkreis besucht. Direkt vor Ort informierte sich der Politiker im Gespräch mit dem Schulleiter Ludger Dornebeck über das Lernangebot des Schulstandortes Ruhrtalschule, besondere Konzepte sowie die Auswirkungen der Pläne der Landesregierung im Bereich des Förderschulwesens.

 

Um den Kindern und Jugendlichen einen guten Start ins Leben zu ermöglichen, werden in der Ruhrtalschule mit ihnen individuelle Wege erarbeitet. So liegt beispielsweise ein Schwerpunkt der Arbeit in der Berufsvorbereitung und in der Förderung des eigenverantwortlichen Denken und Handelns. Witzel hat der Besuch in der schulischen Praxis bestärkt, welch wertvolle Arbeit die Förderschulen in Essen und im ganzen Land leisten und dies auch in Zukunft nach dem Willen der FDP sollen. Viele Familien entscheiden sich gezielt und aus guten Gründen für dieses Förderangebot. Der Teilstandort Ruhrtalschule hat erfreulicherweise stabile Anmeldezahlen.

FDP setzt Wirtschaftsgespräche fort: Freie Demokraten im Dialog mit Einzelhandelsverband

Die Essener FDP hat ein weiteres Verbandsgespräch mit dem Schwerpunkt Wirtschaftspolitik geführt. Gesprächspartner für Partei- und Fraktionsvorstand der Freien Demokraten ist der Einzelhandelsverband gewesen, der mit seinem Vorsitzenden Jürgen Bessel und Geschäftsführer Marc Heistermann vertreten war. Im Dialog ist unter anderem ausführlich über eine höhere Aufenthaltsqualität in der Innenstadt, Maßnahmen zur Kriminalitätsbekämpfung und zur besseren verkehrlichen Erreichbarkeit der Handelbetriebe gesprochen worden. Wenn Essen seinen Anspruch, die wichtigste Einkaufsstadt der Ruhrregion zu seien, rechtfertigen wolle, besteht nach übereinstimmender Auffassung noch Optimierungsbedarf.

Vertreter von FDP und Einzelhandelsverband treffen sich zum Fachdialog.
Vertreter von FDP und Einzelhandelsverband treffen sich zum Fachdialog.

Als gemeinsame politische Ziele für die Zukunft haben die Anwesenden eine größere Sauberkeit und Sicherheit für die Essener City identifiziert. Die Trinkerszene dürfe daher nicht länger zur Begrüßung der Passanten an prominenter Stelle im Innenstadtbereich vertreten sein, durch Hilfen für die Betroffenen müsse sie nach einer Verlagerung als erstem Schritt langfristig sogar idealerweise ganz aufgelöst werden. Eine Absenkung der zuletzt leider gestiegenen Anzahl von Einbrüchen und Gewaltdelikten ist ferner ein wichtiges gemeinsames Ziel, für das die öffentliche Hand in der Verantwortung steht. FDP und Einzelhandel werben außerdem gemeinsam dafür, eine optimale verkehrliche Erreichbarkeit der Geschäfte und genügend bezahlbare Parkmöglichkeiten bereitzustellen. Eine immer stärkere Zugangsbeschränkung für den Verkehr vertreibe die Kunden in Randlagen oder in Nachbarstädte

FDP im Informationsaustausch mit der Kreisbauernschaft: Auch Landwirtschaft gehört weiter zu Essen

Im Rahmen ihrer Betriebsbesichtigungen informiert sich die FDP über die Arbeitsweise eines Bauernhofes in der Metropole Ruhr.
Im Rahmen ihrer Betriebsbesichtigungen informiert sich die FDP über die Arbeitsweise eines Bauernhofes in der Metropole Ruhr.

Die Essener FDP ist für einen anregenden Erfahrungsaustausch mit der Kreisbauernschaft der Ruhrgroßstädte auf dem Bauernhof am Mechtenberg der Familie Budde und Maas in Kray/Leithe zusammengetroffen. Mit viel Leidenschaft und Energie sind dort ehemalige Pferdeställe zu einem Hofladen umgebaut worden. In angenehmer Atmosphäre können Besucher heute Gutes aus Hof und Bauernküche einkaufen, bei Kaffee und selbstgemachten Kuchen entspannt pausieren und den Kinder beim Spielen im Streichelzoo, Buddeln im Sand und Fahren mit dem Trecker zuschauen.

 

Gesprächspartner der Liberalen sind unter anderem der Vorsitzende der Kreisbauernschaft Christoph Ridder und RLV-Geschäftsführer Marcel Terhardt gewesen. Auch wenn mit unserer Stadt und Region primär sicherlich andere Wirtschaftszweige assoziiert werden als die Landwirtschaft, gibt es dennoch auch in verschiedenen Essener Stadtteilen erfreulicherweise noch Bauernhöfe, die erfolgreich örtliche Produkte regional vermarkten.

 

In den letzten fünfzig Jahren ist in Essen etwa die Hälfte der landwirtschaftlichen Nutzflächen für andere Zwecke umgewandelt worden. Der durchschnittliche jährliche Verlust landwirtschaftlicher Nutzflächen beträgt in den letzten zehn Jahren rund 19 Hektar jährlich. Für die FDP gehören Ackerbau, Tierhaltung und Pferdewirtschaft aber auch weiterhin zu einem erhaltenswerten Wirtschaftszweig und repräsentieren die Vielfalt einer Großstadt bei Produktion und Beschäftigungsmöglichkeiten. Bis zum heutigen Tage bietet die Essener Landwirtschaft Ausbildungsplätze an, auch wenn die begleitende Beschulung im Kreis Wesel erfolgt.

Stratmann spricht auf dem Krönungsball des Schützenvereins Freisenbruch: Liberaler Oberbürgermeisterkandidat setzt sich für Kultur- und Brauchtumspflege ein

Auf dem Schützenfest des Bürger-Schützenvereins Freisenbruch 1927 e.V. hat es sich Christian Stratmann nicht nehmen lassen, der feierlichen Inthronisierung von Kaiser Stefan I und Kaiserin Ramona I beizuwohnen sowie dem erstmals gekrönten Jungkönigspaar Marc und Simone die Ehre zu erweisen.

Christian Stratmann hält eine Ansprache vor den Schützen.
Christian Stratmann hält eine Ansprache vor den Schützen.

In einem Grußwort an die zahlreichen und teilweise weit angereisten Schützenschwestern, Schützenbrüder und Gäste lobte Christian Stratmann das unschätzbare Bürgerengagement von Traditionsvereinen wie des BSV Freisenbruch. Der Prinzipal machte mit klaren Worten deutlich, daß er sich weiterhin für Tradition und Brauchtum einsetzen werde. Hierbei zeigte sich Christian Stratmann aber auch besorgt um zunehmende Nachwuchsprobleme im Vereinsleben. Ohne die aktive Unterstützung einer liberalen Politik, die sich konsequent gegen weitere bürokratische Hürden zur Abhaltung solcher Brauchtumsveranstaltungen ausspricht, werden diese bald ausgestorben sein. Dies könne nicht im Sinne einer Stadt sein, die sich als lebenswert und vielfältig bezeichnet.

Atmosphärisch guter Auftakt für OB-Wahlkampf: Sommerfest der FDP in den Ruhrauen

Essener Liberale stärken sich für den OB-Wahlkampf
Essener Liberale stärken sich für den OB-Wahlkampf

Zum Ende der Sommerpause hat sich die Essener FDP noch einmal bei ihrem Sommerfest in den Ruhrauen gestärkt, um in den Folgewochen politisch im OB-Wahlkampf voll durchzustarten. Bei warmem und trockenem Wetter haben die Anwesenden das nette gesellige Beisammensein in der idyllischen Umgebung am Fährhaus Rote Mühle genossen, um für die bevorstehenden Herausforderungen Kraft zu tanken und gute gemeinsame Gespräche zu führen. In Wahlkampfzeiten kommt der Zusammenkunft natürlich auch eine politische Aussage zu: Bei den Freien Demokraten gibt es keine zwangsweisen grünen Veggie Days, da nicht der Staat, sondern jeder selbst entscheidet, ob er Würstchen und Steaks vom Grill essen möchte oder lieber das vegetarische Salatbuffet und Baguettes bevorzugt.

Ein Unternehmer wird Oberbürgermeister: Christian Stratmann präsentiert Kampagnestart

Der Oberbürgermeisterkandidat der Essener FDP, Christian Stratmann, hat zum Beginn der heißen Wahlkampfphase die Elemente seiner Kampagne vor Essener Medienvertretern präsentiert. Am Vorabend sind seine Wahlkämpfer und die Parteimitgliedschaft intern informiert worden.

OB-Kandidat Christian Stratmann und Parteivorsitzender Ralf Witzel MdL stellen die Wahlkampagne vor.
OB-Kandidat Christian Stratmann und Parteivorsitzender Ralf Witzel MdL stellen die Wahlkampagne vor.

Der Hauptslogan „Ein Unternehmer wird Oberbürgermeister“ zeigt den Unterschied zu den Bewerbern anderer Parteien auf: Christian Stratmann steht aus eigener Erfahrung unternehmerischer Tätigkeit für Marktwirtschaft statt Verstaatlichung und haftet jeden Tag mit seinem persönlichen Geld für solide Finanzen. Zugleich hat dieses Motto eine doppelte Bedeutung: Unternehmen statt unterlassen – Stratmann initiiert gern neue Projekte und erschließt somit mehr Chancen für unseren Standort. So einen Machertypen braucht die Stadt Essen dringend, damit zukünftig Exzellenz statt Mittelmaß die Stadtpolitik bestimmt. Weitere personalisierte Themenplakate zu den liberalen Politikschwerpunkten unseres neuen Leitbildes für Bildung und Kultur ergänzen die Werbelinie.

Die Freien Demokraten werben für Marktwirtschaft, solide Finanzen, Lebensqualität und ein leistungsorientiertes Bildungssystem.
Die Freien Demokraten werben für Marktwirtschaft, solide Finanzen, Lebensqualität und ein leistungsorientiertes Bildungssystem.

Die Freien Demokraten betreiben die OB-Kandidatur mit großer Ernsthaftigkeit und stellen damit der Kooperation von SPD und CDU im Stadtrat ein grundlegend anderes Politikmodell entgegen sowie am 13. September 2015 beim Bürger zur Abstimmung: Die Serie an Skandalen in städtischen Beteiligungsgesellschaften zeigt eindrucksvoll, daß der Staat nicht der bessere Unternehmer ist. Die Essener Bürger würden mit einem in dreistelliger Millionenhöhe niedrigeren Schuldenberg belastet, wenn die politischen Mehrheiten der letzten Jahre den ökonomisch vernünftigen Forderungen der FDP gefolgt wären. Das würde gerade die junge Generation entlasten und heute Zukunftsinvestitionen ermöglichen statt die deutschlandweit am höchsten verschuldete Stadt zu sein.

Wahlkampfmanagerin Nina Kolok koordiniert alle Termine und Kampagnen in der Parteigeschäftsstelle.
Wahlkampfmanagerin Nina Kolok koordiniert alle Termine und Kampagnen in der Parteigeschäftsstelle.

Mit der Verteilung von mehreren tausend Filztüchern wirbt Stratmann in den kommenden Wahlkampfwochen für einen Politikwechsel sowie mehr Sauberkeit und Klarheit der Essener Stadtpolitik. Die kleinen Wahlpräsente sind auch individuell hilfreich und finden ihren Anwendungsnutzen bei der Displayreinigung von PCs oder Smartphones sowie als Brillenputztuch. Im Rahmen einer mehrwöchigen Infostandtour wird Stratmann zahlreiche Stadtteile im gesamten Essener Stadtgebiet bereisen und vor Ort im Quartier den Dialog mit möglichst vielen Wählern suchen. Aktuelle Kampagneinformationen sind im Internetauftritt des Kandidaten unter www.christianstratmann.de oder in seinem Facebook-Profil zu finden.

Liberale Präsenz auf dem Christopher Street Day Ruhr 2015: Christian Stratmann zeigt Flagge für Freiheit, Toleranz und Vielfalt

Liberale Präsenz beim CSD Ruhr 2015
Liberale Präsenz beim CSD Ruhr 2015

Beim diesjährigen CSD Ruhr waren Christian Stratmann mit seiner Mannschaft, bestehend aus Mitgliedern der Jungen Liberalen Essen, des Kreisverbandes der Essener FDP und LiSL (Liberale Schwule und Lesben) bestens vertreten: Neben einem gut besuchten Informationsstand mit der Möglichkeit, bei einer Runde Tischfußball ins Gespräch zu kommen, und zur Teilnahme an der Podiumsdiskussion, ist Christian Stratmann bei der „Kumpelparade“ mitmarschiert. Der liberale Oberbürgermeisterkandidat Essens setzte somit ein Zeichen für seine freidemokratische Grundhaltung, welche die Beseitigung bestehender Benachteiligungen für gleichgeschlechtliche Paare fordert, die beispielsweise noch im Steuer- oder Adoptionsrecht bestehen.

Während der Podiumsdiskussion konnte Christian Stratmann seine Forderung nach einem Diversity-Management bei kommunalen Arbeitgebern, die Streichung diskriminierender Passagen in Lehrplänen und einem Ehegattensplitting für eingetragene Lebenspartnerschaften (bis diese in der Ehe aufgehen) unterstreichen.

Weitere Bilder von Christian Stratmann auf dem CSD Ruhr finden Sie unter:
https://www.facebook.com/media/set/?set=a.469884933182558.1073741837.437891863048532&type=3

Essener Delegation beim sportlichen Sommerfest im Landtag: Sportler und FDP setzen auf Freiraum, Mut und Optimismus

Sportlich schreiten die Freien Demokraten im Landtag in Richtung Sommerpause und haben ihr diesjähriges Sommerfest dem Sport in Nordrhein-Westfalen gewidmet. Unter den rund 700 Gästen war auch eine starke Delegation von Funktionsträgern und Aktiven aus dem Essener Sport erschienen, um an dem sommerlichen Abend mit Spitzen aus Politik und Gesellschaft ins Gespräch zu kommen.

Höchste Essener Präsenz zeigte dabei die Vereinsführung von Rot-Weiß Essen, die mit ihrem 1. Vorsitzenden Prof. Dr. Michael Welling, dem sportlichen Leiter Andreas Winkler, ihrem Teammanager Damian Jamro sowie dem Leiter der Nachwuchsabteilung Markus Reiter in den Landtag gekommen ist. Der örtliche Fraktionschef Hans-Peter Schöneweiß hat die Essener Gäste begleitet und den Abend über betreut.

Fraktionsvorsitzender Christian Lindner MdL, Ralf Witzel MdL und Hans-Peter Schöneweiß begrüßen wichtige Repräsentanten der Essener Sportszene.
Fraktionsvorsitzender Christian Lindner MdL, Ralf Witzel MdL und Hans-Peter Schöneweiß begrüßen wichtige Repräsentanten der Essener Sportszene.

Als Gesprächspartner standen neben dem Partei- und Fraktionsvorsitzenden im Land Christian Lindner auch Walter Schneeloch (Präsident des Landessportbundes NRW und Vizepräsident des Deutschen Olympischen Sportbundes), Ulrike Nasse-Meyfarth (Doppel-Olympiasiegerin im Hochsprung), Katja Suding (Vorsitzende der FDP-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft), Ole Bischof (Vizepräsident des Deutschen Olympischen Sportbundes) und Mathias Mester (Welt- und Europameister im Speerwurf) zur Verfügung.

Essener FDP mit Kreishandwerkerschaft im Dialog: Debatte über die Wirtschaftsmacht von nebenan

Die Essener FDP ist der Einladung von Kreishandwerksmeister Gerd Peters und Hauptgeschäftsführer Ulrich Meier ins Haus des Handwerks an der Katzenbruchstraße gefolgt, um über Herausforderungen und Perspektiven der Wirtschaftsmacht von nebenan zu diskutieren.

In der Stadt Essen sind rund 5.400 Handwerksbetriebe mit 36.000 Beschäftigten tätig, die für unsere Stadt zuletzt jährlich Umsatzprozesse von 2,6 Milliarden Euro generiert haben. Mit 2.100 Lehrlingen entfällt etwa jedes dritte in Essen geschlossene Ausbildungsverhältnis auf das Handwerk.

Die FDP-Delegation informiert sich über zukünftige Perspektiven des Handwerks am Standort Essen.
Die FDP-Delegation informiert sich über zukünftige Perspektiven des Handwerks am Standort Essen.

Der Dialog hat ergeben, daß bei vielen Positionen und Vorstellungen eine große inhaltliche Übereinstimmung besteht: Gemeinsam treten Handwerksorganisation und FDP für faire Wettbewerbsbedingungen in einer marktwirtschaftlichen Ordnung und gegen die schleichende Ausweitung öffentlicher Wirtschaftsbetätigung ein (Privat vor Staat), werben für den Abbau unnötiger Bürokratie angesichts der immer größeren staatlichen Regelungswut und treten für eine größere Offenheit zugunsten von Investitionsprojekten ein – wie beispielsweise im Verkehrswegebau oder bei der Unternehmensansiedlung.

Ein großes Anliegen der Kreishandwerkerschaft ist ferner eine größere Ausbildungsreife jugendlicher Schulabsolventen. Seit Jahren werden vorhandene Ausbildungskapazitäten leider nicht genutzt, da es in bestimmten Branchen an geeigneten Bewerbern mangelt. Die FDP tritt daher seit langem gegen eine leistungslose Schule und für eine größere Erziehungsverantwortung der Elternhäuser ein. Die Gesprächspartner sind sich einig, den Wert des dualen Systems der Berufsausbildung offensiv herauszustellen. Eine solide betriebliche Ausbildung sei allemal besser als vollzeitschulische Berufswarteschleifen und ein unvernünftiger Mainstream zur Akademisierung aller Lebensbereiche.

Vier Goetheschüler übernehmen Abgeordnetenvertretung: Witzel überträgt Landtagsmandat für drei Tage

Nach den durchweg positiven Erfahrungen der vergangenen Jahre überträgt der Essener FDP-Landtagsabgeordnete Ralf Witzel auch im laufenden Jahr sein Mandat für drei Tage an Jugendliche aus seinem Wahlkreis: Im Rahmen des 7. Jugendlandtags Nordrhein-Westfalen im Juni 2015 betreut Witzel vier Goetheschüler, die in dieser Zeit die Plätze der Abgeordneten im Landesparlament einnehmen.

 

Pia-Marie Heep (18), Ana Alba Schmidt (17), Helen Spaeder (17) und Josua Akimoto (16) haben so die Möglichkeit, im Rahmen dieses Planspiels einmal den Politikalltag hautnah zu erleben und selber Politik zu gestalten. Landesweit nehmen an dem parteiübergreifenden Projekt über 200 Jugendliche aus allen Landesteilen teil, die sich zuvor als Leistungsträger im Ehrenamt dafür qualifiziert haben. Die Goetheschüler haben beispielsweise Verantwortung in der SV-Arbeit übernommen. Ana Alba Schmidt ist die aktuelle Schülersprecherin ihres gesamten Gymnasiums.

Ralf Witzel MdL hat als jugendliche Abgeordnetenvertreter Helen Spaeder, Pia-Marie Heep, Ana Alba Schmidt und Josua Akimoto ausgewählt (v.l.n.r.).
Ralf Witzel MdL hat als jugendliche Abgeordnetenvertreter Helen Spaeder, Pia-Marie Heep, Ana Alba Schmidt und Josua Akimoto ausgewählt (v.l.n.r.).

Witzel freut sich, den Bredeneyer Schülern in dieser Woche die demokratischen Prozesse des Parlamentsalltags zu vermitteln. Die Arbeitsergebnisse der jungen Abgeordnetenvertretungen werden nach dem Jugendlandtag auch vom echten Parlament in den Fachausschüssen beraten.

Das dreitägige Programm des Jugendparlaments ist reichhaltig: Es werden unter Anleitung von Fachreferenten des Parlaments Anträge und Resolutionen erarbeitet, Kompromisse für Streifragen gesucht, Hausführungen organisiert und das vielfältige Angebot an Möglichkeiten zur Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung in jungen Jahren präsentiert. Den Höhepunkt zum Abschluß bildet eine ganztägige Plenarsitzung, bei der die Schüler mehrere Landtagsdebatten zu unterschiedlichen Themen mit ihren eigenen Redebeiträgen bestreiten.

Diskussion über liberale Arbeitsschwerpunkte im Ruhrparlament: Essener FDP erörtert Regionalpolitik fürs Revier

In unserer Stadt Essen befindet sich auch der Sitz des Ruhrparlaments. Dort werden wichtige regionale Entscheidungen für die Metropole Ruhr getroffen. So entscheidet der Regionalverband Ruhr (RVR) beispielsweise über die Regionalplanung und Flächennutzung, den Erhalt kultureller Einrichtungen und Events, Wirtschaftsförderung, Landschaftsparks und Erholungsgebiete sowie diverse Freizeiteinrichtungen.

Essener Parteimitglieder mit den Mandatsträgern der RVR-Fraktion im Gespräch.
Essener Parteimitglieder mit den Mandatsträgern der RVR-Fraktion im Gespräch.

Eine Delegation von Parteimitgliedern der Essener FDP hat sich über die bevorstehenden Arbeitsschwerpunkte sachkundig gemacht und diese mit den liberalen Mandatsträgern aus dem Revier debattiert. Es ist ein Anliegen der Freien Demokraten, daß die Flächenplanung auch zukünftig genügend Raum für Gewerbeansiedlungen

und neue Wohnbebauungen in attraktiven Lagen ermöglicht, um neue Unternehmen wie junge Familien für die Region zu gewinnen. Auch droht die Verkehrspolitik unter der schwarz-rot-grünen Mehrheit, in eine völlige Schieflage zu geraten. Im Ballungsraum Ruhr will die FDP Straßen ausbauen und modernisieren anstatt Güterlieferungen zwangsweise auf Radautobahnen und Fußverkehre zu verlagern.

Verbandsgespräch zur Lage der Essener Gastronomie: FDP trifft DeHoGa-Vertreter

Die Essener FDP hat die Serie ihrer Verbandsgespräche mit einem Besuch beim Hotel- und Gaststättenverband fortgesetzt, um sich über die Lage und Zukunft der Essener Lokalitäten sowie Beherbergungsbetriebe zu informieren. FDP-Parteivorsitzender und Landtagsabgeordneter Ralf Witzel führte zusammen mit Ratsherrn Andreas Hellmann und der Vorsitzenden der Essener Jungen Liberalen Anezka Hausmann das Gespräch. Die liberale Delegation wurde von der DeHoGa-Kreisgruppenvorsitzenden Christiane Behnke, Hoteldirektorin Karin Poppinga und dem Geschäftsführer von DeHoGa Nordrhein Thomas Kolaric im Alt Krayer Gasthaus Budike empfangen.

Vertreter von DeHoGa und FDP Essen im Dialog.
Vertreter von DeHoGa und FDP Essen im Dialog.

Wichtiges Anliegen und Schwerpunktthema des Dialogs ist die gemeinsame Warnung vor ausufernder Bürokratie zu Lasten der Gastronomie gewesen, die in vielen Fällen auch den Bedürfnissen von Kunden und Beschäftigten gar nicht entspreche. FDP und DeHoGa haben bei ihrer Sichtweise eine große Übereinstimmung feststellen können: Die minutengenauen Dokumentationspflichten bei der Arbeitszeiterfassung erschweren beispielsweise die Planung von lang andauernden Familienfeiern wie Hochzeiten ebenso wie das witterungsabhängige Saisongeschäft im Biergarten. Auch die gerichtlich gescheiterte Gastroampel schaffe keine wirkliche Transparenz für die Kunden bei den Beurteilungskriterien und gehört daher endgültig abgeschafft. Auch die noch ungenutzten Touristikpotentiale der Ruhrregion sind Gegenstand des Dialogs gewesen, an dem beide Seiten weiter arbeiten wollen.

Essener FDP beim Ruhrparteitag: Comeback der Freien Demokraten 2015 debattiert

Essener Delegierte nehmen an den Parteitagsberatungen teil.
Essener Delegierte nehmen an den Parteitagsberatungen teil.

Die 19 Essener Delegierten zum Bezirksparteitag der FDP Ruhr haben am ersten Märzwochende zusammen mit Bundesvorstandsmitglied Dr. Andreas Reichel und Bundesgeschäftsführer Marco Buschmann Chnacen und Wege für ein Comeback der Liberalen im Jahr 2015 debattiert. Die erfolgreiche Wahl in Hamburg habe eindrucksvoll gezeigt, wie die FDP mit ihren Botschaften und einem attraktiven Personalangebot wieder in Metropolregionen zulegen könne.

Die Anwesenden sind sich einig, daß die FDP mit klaren Alleinstellungsmerkmalen für mehr Marktwirtschaft und fairen Wettbewerb, einen sparsamen Umgang mit Steuergeldern sowie persönliche Freiheitsrechte punkten könne. Die immer größeren Freiheitseinschränkungen und Umverteilungen durch Große Koalitionen sowie rot/grüne Linksregierungen erforderten eine klar artikulierte liberale Alternative. Diese Erkenntnis müsse verstärkt kommuniziert werden.

Großer Vertrauensbeweis für Stratmann: FDP-Parteitag stellt OB-Kandidaten auf

Die Essener FDP hat bei ihrem Parteitag Ende Februar 2015 nun erwartungsgemäß ihren Schatzmeister Christian Stratmann (64) für die Oberbürgermeisterwahl im September aufgestellt. Die Abstimmung bei der Wahlversammlung ist mit 46 von 47 Stimmen (98%) ein breiter Vertrauensbeweis für den privaten Kulturunternehmer gewesen. Stratmann will die Kandidatur bis zum Herbst mit großer Ernsthaftigkeit betreiben und so ein wirkungsvolles Zeichen setzen, damit unsere Stadt nicht länger hinter ihren Möglichkeiten zurückbleibt. Essen habe viel Potential, das es zukünftig noch besser zu nutzen gelte. Seine Kernanliegen für die Modernisierung Essens sind eine servicefreundliche Verwaltung als Partner für alle Bürger und Unternehmer, eine positive Kultur bei Existenzgründungen und Ansiedlungen sowie die Förderung von mehr bürgerschaftlichem Engagement.

OB-Kandidat Christian Stratmann (links) erhält Glückwünsche zu seiner Wahl vom Parteivorsitzenden Ralf Witzel.
OB-Kandidat Christian Stratmann (links) erhält Glückwünsche zu seiner Wahl vom Parteivorsitzenden Ralf Witzel.

FDP-Parteivorsitzender Ralf Witzel sieht großen Bedarf für eine bürgerliche Personalalternative zum bisherigen Kandidatenangebot. Christian Stratmann biete eine attraktive Alternative zu Reinhard Paß als Amtsinhaber und zu der auf grüne Unterstützung schielenden Sowohl-als-auch-Politik des CDU-Mitwettbewerbers Thomas Kufen. Diese Konstellation lasse viel Raum in der bürgerlichen Mitte und rufe geradezu nach einer liberalen Persönlichkeit, die profilstark und klar für konkrete Inhalte steht.

Die Stimmberechtigten folgen dem Parteitagsgeschehen.
Die Stimmberechtigten folgen dem Parteitagsgeschehen.

Die FDP identifiziert insbesondere die große Anzahl der vom Profilverlust enttäuschten früheren CDU-Wähler als ein beträchtliches Unterstützungspotential für eine liberale Politik ökonomischer Vernunft, die nicht nur auf stets neue Belastungen und immer mehr Umverteilung setzt. Auch die Skandalserie bei den öffentlichen Beteiligungsgesellschaften in Essen dokumentiert eindrucksvoll, daß der Staat nicht der bessere Unternehmer ist. Die Essener Steuerzahler und Bürger dürften nicht länger die Geschädigten verantwortungsloser öffentlicher Mißwirtschaft sein, bilanziert Witzel die Ziele der FDP. Um diese zahlreichen inhaltlichen Herausforderungen in der Stadt wollen sich die Freien Demokraten im Wahljahr 2015 für die Bürger kümmern.

Wirtschaft und Mobilität beschleunigen: FDP führt Fachgespräch mit der IHK

Die IHK-Spitze (Bildmitte) empfängt die FDP-Delegation im IHK-Plenarsaal am Waldthausenpark.
Die IHK-Spitze (Bildmitte) empfängt die FDP-Delegation im IHK-Plenarsaal am Waldthausenpark.

Die Essener FDP ist mit der IHK-Führungsspitze der MEO-Region in deren Zentrale zu einem ausführlichen Fachgespräch zusammengetroffen. Die liberale Delegation wurde begrüßt von IHK-Präsidentin Jutta Kruft-Lohrengel, Hauptgeschäftsführer Dr. Gerald Püchel und dem Geschäftsführer für Industrie, Raumordnung und Verkehr Heinz-Jürgen Hacks. Im Zentrum der politischen Erörterung haben die Themenfelder wirtschaftliche Dynamik, Beschäftigung und Mobilität am Standort des westlichen Ruhrgebiets gestanden. Die IHK MEO-Region hat sich in den letzten Jahren im Strukturwandel positiv entwickelt, aber auch große Herausforderungen vor der Brust. Traditionell das Ruhrgebiet prägende Konzerne leiden unter politischen Fehlentscheidungen und immer mehr Bürokratie. Auch benötigt der Standort dringend einen Ausbau der Verkehrswege, um dem wachsenden Mobilitätsbedürfnis im Bereich Güter und Dienstleistungen, aber auch für die individuelle Mobilität der Beschäftigten besser gerecht zu werden. Eine Sorge bereitet beiden Seiten ebenfalls der zu hohe Sockel an geringqualifizierten Langzeitarbeitslosen.

Ein Plädoyer für mehr liberales Selbstvertrauen: Stiftungsvorsitzender Wolfgang Gerhardt beim Essener Neujahrsempfang

Die Essener FDP ist mit einem geschlossenen Auftritt ins neue Jahr 2015 gestartet. Nachdem im zurückliegenden Jahr 2014 wichtige Fehler der Vergangenheit gründlich aufgearbeitet worden sind und die Partei ihren Markenkern klar in einem neuen Leitbild herausgearbeitet hat, wollen die Liberalen wieder neues Vertrauen bei größeren Bevölkerungsteilen gewinnen.

Dr. Wolfgang Gerhardt, Hans-Peter Schöneweiß, Ralf Witzel MdL, Christian Stratmann und Klaus Budde beim Jahresausblick auf 2015 (v.l.n.r.).
Dr. Wolfgang Gerhardt, Hans-Peter Schöneweiß, Ralf Witzel MdL, Christian Stratmann und Klaus Budde beim Jahresausblick auf 2015 (v.l.n.r.).

FDP-Parteivorsitzender Ralf Witzel MdL appellierte an mutige Botschaften für alle Bürger, denen Eigenverantwortung und Selbstbestimmung am Herzen liegen. Eigene Leistung statt Herkunft solle die zentrale Voraussetzung für Aufstieg und individuellen Wohlstand sein. Dies gelte für eine moderne Bildungspolitik ebenso wie für das Bekenntnis zur Marktwirtschaft. Die Staatsbürokratie müsse zurückgefahren und dafür öffentliche Aufgaben auf den Prüfstand gestellt werden, um Menschen mehr Freiheiten zu lassen und für solide öffentliche Finanzen ohne neue Schulden zu sorgen. Es sei nicht Aufgabe der FDP, irgendeinem Mainstream kritiklos zu folgen, sondern das in der Sache Richtige zu tun und zu sagen.

Festredner des Neujahrsempfangs 2015 ist der Vorstandsvorsitzende der liberalen Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit gewesen. Er bedauerte, daß sich einige Teile der Bevölkerung erst nach den schrecklichen Terroranschlägen in Europa wieder des Wertes von Meinungsfreiheit, Demokratie und Rechtstaatlichkeit bewußt geworden seien. Gerhardt appellierte an einen offensiven Einsatz für moderne europäische Werte, an die Erziehungsverantwortung der Elternhäuser und an mehr Staatsbürgertugenden in der Gesellschaft. Bürgerliche Freiheiten müßten jeden Tag erneut erstritten werden. Er vermisse ferner schmerzlich eine Stimme der Vernunft im Bundestag, die neben immer mehr Umverteilung zu Lasten der jungen Generation regelmäßig die Frage stelle, wer all die vermeintlichen sozialen Wohltaten noch bezahlen und erarbeiten solle.

 

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Ratsfraktion Klaus Budde zeigte die Alleinstellungsmerkmale auf, mit denen die FDP vor Ort punkten wolle wie beispielsweise der Privatisierung und Reform des Dickichts öffentlicher Unternehmen. Bei der letzten Kommunalwahl sei es gelungen, die notwendige Anzahl der Mandate zu erlangen, um trotz einer schwierigen überregionalen Lage weiter arbeitsfähig zu sein.